3DMAX verliert fast 1 Million Dollar durch Betrugsskandal

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Quelle: 3DMAX

Die französische Esports-Organisation 3DMAX ist Opfer eines Betrugs geworden. Laut Angaben des CEO belaufen sich die finanziellen Verluste auf eine Summe im hohen sechsstelligen Bereich. Die Informationen stammen hierbei aus einem Interview von Stéphane Pons.

Ehemaliger Partner verantwortlich

Pons erklärte, dass der Betrug kurz vor seinem Amtsantritt durch einen früheren Partner der Organisation verübt wurde.

Der Name des Beteiligten wurde allerdings nicht genannt. Ebenso blieb die exakte Schadenshöhe offen. Allerdings bestätigte Pons, dass die Summe nahe an siebenstelligen Verlusten liege.

Einnahmen vollständig verschwunden

Nach Angaben des CEO seien sämtliche Teameinnahmen betroffen gewesen.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Preisgelder aus Turnieren
  • Einnahmen aus Major-Stickern

Im Counter-Strike-Ökosystem erhalten die 32 Major-Teilnehmer insgesamt 50 Prozent der Einnahmen aus Sticker-Kapseln.

Dank seiner Erfahrung im Finanzbereich identifizierte Pons einige ungewöhnliche Transaktionen. Daraufhin ließ er die Konten einfrieren, um zudem weiteren Schaden zu verhindern. Ansonsten hätte der Schaden weitaus höher ausfallen können.

Spieler sollen keinen Schaden tragen

Pons erklärte, dass er gemeinsam mit dem Eigentümer zugesichert habe, den gesamten fehlenden Betrag für die Spieler auszugleichen.

Parallel dazu werde die Einnahmestruktur neu bewertet, um langfristige Stabilität sicherzustellen. Rechtliche Schritte gegen den ehemaligen Partner wurden eingeleitet.

Weitere Betrugsfälle im Counter-Strike-Umfeld

Der Fall 3DMAX ist kein Einzelfall im Counter-Strike-Bereich. Im März 2025 hatte der ehemalige FaZe-Spieler Joakim „Jkaem“ Myrbostad offengelegt, dass er geliehene Skins im Wert von 11.000 Dollar verspielt habe.

Zudem wurden in den vergangenen Monaten mehrfach YouTube-Konten gehackt. Täter gaben sich als bekannte Spieler aus und lockten Fans mit gefälschten Gewinnspielen, wodurch Steam-Accounts kompromittiert wurden.

FAQ

Wie hoch ist der Schaden bei 3DMAX?

Die Verluste liegen im hohen sechsstelligen Bereich und nähern sich einer Million Dollar.

Wer war verantwortlich?

Ein ehemaliger Partner der Organisation. Der Name wurde nicht veröffentlicht.

Sind die Spieler betroffen?

Nein. Die Organisation hat zugesichert, den Fehlbetrag vollständig zu übernehmen.

Wurden rechtliche Schritte eingeleitet?

Ja, laut CEO laufen juristische Maßnahmen.

Sind Betrugsfälle im Counter-Strike selten?

Nein. In den vergangenen Jahren gab es mehrere Vorfälle mit Spielern und Social-Media-Hacks.

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