FC Pro 26 Open: Vejrgang zeigt Klasse, die Konkurrenz kämpft vergeblich

Die erste Gruppe der FC Pro 26 Open hat eine klare Linie gezogen. Während Anders Vejrgang den Tag mit einer Selbstverständlichkeit dominierte, die man von ihm kennt, mussten zwei Spieler mit besonderer Bedeutung für den deutschen Markt einen frühen Rückschlag hinnehmen. Sowohl der Leipziger Neuzugang Tekkz als auch der deutsche Vertreter lukas_official11 überstanden die Gruppenphase nicht. Die Gruppe bot viele Geschichten, aber aus deutscher Sicht ist diese eine der wichtigsten.
Vejrgang marschiert durch die Gruppe
Wer in dieser Gruppe etwas reißen wollte, musste an Vejrgang vorbei. Das gelang niemandem. Seine fünf Siege wirkten nicht nur souverän, sondern auch kontrolliert. Kaum wildes Pressing, kaum unüberlegte Abschlüsse, dafür ganz viel Zielstrebigkeit.
Auffällig war erneut, wie konsequent er im letzten Drittel agierte. Jede Lücke wurde genutzt, jede Unsicherheit bestraft. Viele Gegenspieler mussten erleben, wie schnell eine gute Phase wertlos wird, sobald er den Ball übernimmt.
Leipzigs Tekkz bleibt hinter den Erwartungen
Die Verpflichtung von Tekkz durch RB Leipzig hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Leipzig setzt seit Jahren auf starke Esport-Talente und will auf dieser Bühne wieder angreifen. Der Auftakt in Gruppe A zeigte allerdings, dass dieser Weg kein Selbstläufer sein wird.
Zwei Siege reichen nicht, um die nächste Runde zu erreichen. Seine Partien liefen oft unruhig. Es gab Momente mit guter Ballkontrolle, aber auch zu viele Szenen, in denen er das Tempo des Gegners nicht mitgehen konnte. Besonders gegen starke Phasen von Vejrgang fand er keine dauerhafte Stabilität.
Der Blick auf die Tabelle spricht eine deutliche Sprache. Tekkz war nah dran, aber nicht nah genug. Sein Aus in der Gruppenphase ist ein Ergebnis, das Leipzig nicht geplant haben dürfte. Er gehört weiterhin zu den bekanntesten Gesichtern der Szene, doch sein Einstieg in dieses Turnier zeigt, wie eng die Abstände inzwischen geworden sind.
Lukas kämpft, scheidet aber klar aus
Für den deutschen Vertreter lukas_official11 wurde die Gruppe zur Herausforderung auf mehreren Ebenen. Ein Sieg gegen LJR Peixoto sorgte zumindest dafür, dass er Punkte mitnehmen konnte. Die anderen Spiele liefen jedoch zu inkonstant. Die Defensive stand oft unter Druck, was die Ballgewinne unsauber machte und den Aufbau erschwerte.
Sein Spiel zeigte gute Ansätze, die aber nicht lang genug hielten, um gegen die starke Konkurrenz zu bestehen. Die Gruppe bot kaum Raum für Fehler und genau das wurde sichtbar. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und die anfälligen Umschaltsituationen machten es seinen Gegnern zu leicht.
- LCK Road Show 2026: T1 skaliert Live-Events konsequent weiter
- Nations Cup setzt auf Mobile und PC: MLBB und Dota 2 als frühe Pfeiler
- Patch 12.01: VCT Fokus und Sicherheitskurs bei VALORANT
Die Gruppe definiert ein frühes Kräfteverhältnis
Das Bild, das Gruppe A zeichnet, ist klar. Spielende mit strukturierter Defensive und effizientem Umschalten setzen sich durch. Wer an einzelnen Stellen zu viel Raum lässt, wird bestraft. Vejrgang hat diese Mechanik perfekt genutzt. Die anderen mussten ihre Schwächen mit voller Wucht ausbaden.
Wie es für die deutschen Hoffnungsträger weitergeht
Für Tekkz heißt es jetzt, sein Spiel zu stabilisieren und die Abläufe bei Leipzig zu festigen. Er hat das Talent für deutlich mehr, doch an diesem Tag fehlte ihm die Tiefe im taktischen Wechselspiel. Für lukas_official11 gilt, dass die Basis stimmt. Was fehlt, sind klare Impulse im Offensivspiel und eine saubere Staffelung im Mittelfeld.
Zwei weitere deutsche Esportler starten schon bald in ihre Gruppenphase. Umut in Gruppe B ist erfahren und gehört wie immer zu den Favoriten aber auch Nassada in Gruppe D hat in der aktuellen Saison in der Virtual Bundesliga gezeigt, dass EA Sports FC 26 sein Spiel ist.