LoL zeigt seine Cinematic zur neuen Saison, doch enttäuscht damit einige

LoL Sona For demacia

In League of Legends ist die neue Saison mit einem dicken Patch gestartet. Sie trägt das Motto „Für Demacia“ und passend dazu wurde auch eine neue Cinematic veröffentlicht. Das ist für Riot Games so üblich, allerdings hat „Salvation“ wohl nicht so den Geschmack der Spieler getroffen, wie die Videos vorher.

So findet man unter dem Video verschiedenste Kritikpunkte. Es fehle an emotionaler Wirkung und Intensität, heißt es etwa. Auch einige inhaltliche Entscheidungen kommen nicht gut weg.

Musik und Film passen nicht zusammen und wichtige Charaktere fehlen

Der größte Kritikpunkt ist, dass die Szenen zwar spannend aufbereitet sind, aber nicht so richtig zur Musik passen. Da waren andere Videos deutlich stärker. Generell kann der Song viele nicht überzeugen, da es an „Wums“ fehle und die Lyrics auch nicht so verständlich wären. Zudem soll der Song zu sehr anderen ähneln, hier wird sich mehr Abwechslung gewünscht. 

Was das Video selbst angeht, so bekommt der grundsätzliche Stil zwar Lob, allerdings fehle es im Vergleich zu anderen Cinematics von Riot Games etwas an Kontrast. 

In den Kommentaren wird sich zudem darüber gewundert, wo Lux abgeblieben ist, die zu den absoluten Fanlieblingen gehört und in einem Trailer zu Demacia für viele einfach ein Muss ist. Auffällig ist, dass die Cienmatic aber gerade bei Leuten, die eigentlich mit League nichts zu tun haben, recht gut aufgenommen wird.

Eine Fortsetzung des Konflikts zwischen Demacia und Noxus

Ähnlich wie frühere League-Videos erzählt „Salvation“ seine Geschichte anhand verschiedener Szenen, die wild durcheinandergemischt werden. Eine davon beginnt in den Wäldern von Demacia, wo eine vermummte Gestalt auf einem Pferd durch den Wald reitet. Später stellt sich heraus, dass es sich bei dieser Figur um Yunara handelt, die aus Ionia kommt und den zerbrochenen Speer von Xin Zhao trägt. Der ist in der Cinematic „Trials of Twilight“ vermutlich verstorben. 

Plötzlich wird sie von einer Herde verdorbener Hirsche verfolgt, und während sie in Richtung der Hauptstadt von Demacia flieht, kommt Jarvan IV, um sie zu retten. Yunara überreicht ihm anschließend den zerbrochenen Speer seines ehemaligen Wächters.

In einer weiteren Szene sieht man Garen, der vier Soldaten aus Demacia in einem Wald weit entfernt von der Hauptstadt ausbildet. In der Nähe verstecken sich Spione aus Noxus, die sie dann überfallen. Garen tötet vier Angreifer und lässt einen am Leben, was zu einem Ausgleich der Verluste auf beiden Seiten führt.

In einem anderen Teil von Demacia sieht man eine Dunkelheit, die sich ausbreitet und wahrscheinlich die Ankunft von Nocturne darstellt. Diese Dunkelheit nährt sich von der Angst der Menschen, die zum zentralen Platz rennen. Dort nutzt Sona ihre Musik, um die Zivilisten zu schützen und die Dunkelheit zurückzudrängen.

Eine letzte Szene zeigt die visuell überarbeitete Shyvana, die in Akt 2 der Saison veröffentlicht wird. Sie kämpft gegen einen Drachen, um eine in einer Höhle eingeschlossene Stadt zu schützen. Shyvana wechselt zwischen ihrer menschlichen und ihrer Drachenform und verlangsamt mit Hilfe von Quinn und ihrem Adler Valor den Drachen gerade so weit, dass sie aus der einstürzenden Höhle entkommen können.

Insgesamt zeigt sich hier, wie sehr der Konflikt zwischen Noxus, Demacia und Ionia anschwillt. Wir dürfen gespannt sein, wie es in den nächsten Seasons weitergeht.

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