RAFA ERA Esports by EMM gewinnt VCO-Esports-Titel in der Esports Racing League

VCO Racing League
Quelle: VCO

Das Finale der VCO Esports Racing League ist am Wochenende mit einem Titelgewinn für RAFA ERA Esports by EMM zu Ende gegangen. Die Entscheidung fiel im Rahmen der Sim Formula Europe in Maastricht. Das Abschlussevent war von intensiven Duellen, mehreren Zwischenfällen auf der Strecke und nachgelagerten Entscheidungen der Rennleitung geprägt.

Rekordsaison mit mehreren Plattformen

Die abgelaufene Saison der Esports Racing League setzte neue Maßstäbe im Sim-Racing-Bereich. Über einen Zeitraum von vier Monaten wurden Wettbewerbe auf fünf unterschiedlichen Plattformen ausgetragen, darunter Assetto Corsa Competizione, Le Mans Ultimate, Gran Turismo 7, iRacing und Rennsport. Zum Finale trafen die vier besten Teams der Gesamtwertung in den Niederlanden aufeinander.

Gefahren wurde auf „The Last Garage“, einem sich noch in Entwicklung befindlichen Sim-Racing-Projekt von Marcel Offermans. Der Titel hatte bereits im Vorjahr bei der Sim Formula Europe sein kompetitives Debüt gefeiert.

Heat-Phase mit frühen Wendungen

RAFA ERA Esports startete stark in den Heat-Abschnitt. Michal Smidl sicherte sich zunächst die Pole-Position, wurde jedoch nach einer Kollision ans Ende des Feldes zurückgeworfen. Daire McCormack überquerte zwar als Erster die Ziellinie, erhielt jedoch Strafpunkte für Virtus.pro. Team Nitro belegte in diesem Lauf die weiteren Podestplätze.

In den folgenden Heats übernahm Team Nitro zunehmend die Kontrolle. Tobias Groenewald gewann das zweite Rennen, auch hier unter dem Vorbehalt von Strafpunkten. Im dritten Heat gelang Michael Tauscher als erstem Polesetter des Tages ein Sieg ohne sportrechtliche Korrekturen.

Kampf um den Finaleinzug

Damit war Team Nitro für das Finale gesetzt. Der zweite Finalplatz wurde zwischen RAFA ERA, Virtus.pro und Williams ausgefahren. Dominik Blajer brachte Williams mit einer weiteren Pole-Position zunächst in eine gute Ausgangslage.

Bereits in der ersten Runde kam es jedoch zu einem Zwischenfall zwischen Tobias Pfeffer und Daire McCormack, der beide Teams aus dem Rennen um den Finaleinzug warf. RAFA ERA rückte dadurch ohne direkten Vergleich ins Endduell nach.

Entscheidung im Head-to-Head-Finale

Das Finale wurde im Best-of-Three-Format ausgetragen. Maßgeblich war jeweils die Platzierung der zwei besten Fahrer pro Team. Tauscher sicherte sich im ersten Lauf erneut die Pole-Position, verlor jedoch nach Kontakten im Startbereich entscheidende Positionen. Smidl nutzte die Situation und fuhr den Sieg für RAFA ERA heraus.

Im zweiten Rennen sorgte die umgekehrte Startreihenfolge für neue Konstellationen. Jernej Simoncic übernahm früh die Führung. Trotz mehrfacher Angriffe und intensiver Zweikämpfe konnte er seine Position verteidigen. Nach einer letzten Berührung kurz vor Rennende bestätigte die Rennleitung den Ausgang. RAFA ERA Esports gewann das Finale mit 2:0 gegen Team Nitro.

Titelgewinn nach langer Saison

Mit dem Erfolg sicherte sich RAFA ERA Esports by EMM den Titel der VCO Esports Racing League. Ausschlaggebend war vor allem die konstante Leistung des Teams über mehrere Plattformen hinweg. Das Finale markierte zugleich den Abschluss einer Saison, die durch ihre Vielfalt an Simulationen und Formaten auffiel.

FAQ

Wo fand das Finale der VCO Esports Racing League statt?

Bei der Sim Formula Europe in Maastricht.

Welches Team gewann den Titel?

RAFA ERA Esports by EMM.

Wie viele Plattformen wurden in der Saison genutzt?

Fünf verschiedene Sim-Racing-Plattformen.

Was war das Format des Finales?

Ein Head-to-Head im Best-of-Three-Modus.

Gegen wen setzte sich RAFA ERA im Finale durch?

Gegen Team Nitro.

Auf welcher Simulation wurde das Finale gefahren?

Auf The Last Garage.

Gab es Rennleitungsentscheidungen?

Ja, mehrere Vorfälle wurden nachträglich bewertet.

Was zeichnete die Saison besonders aus?

Die Nutzung vieler unterschiedlicher Sim-Racing-Plattformen.

Die Kommentare sind geschlossen.