Ubisoft krempelt Rainbow Six Siege Esports um und stellt neue Roadmap für 2026 vor

UBISOFT Rainbow Six Siege
UBISOFT Rainbow Six Siege

Ubisoft hat die Esports Roadmap für Rainbow Six Siege im Jahr 2026 vorgestellt und damit umfassende Änderungen am gesamten Wettbewerbssystem angekündigt. Ziel ist ein klar strukturierter, ganzjähriger Kalender, der den Weg von regionalen Wettbewerben bis hin zum Six Invitational transparenter und nachvollziehbarer macht.

Die Neuerungen wurden am 16. Dezember über den offiziellen Rainbow Six Esports Blog bekannt gegeben und betreffen sowohl Nachwuchsteams als auch etablierte Organisationen auf höchstem Niveau.

Ein durchgehendes Esports Jahr ohne lange Pausen

Kern der neuen Struktur ist ein nahezu lückenloser Kalender. Die Saison startet früher und verläuft mit weniger Unterbrechungen. Bereits im Februar und März findet die Challenger Series statt. Sie richtet sich an ambitionierte Teams aus der zweiten Liga, offene Qualifier sowie an Absteiger aus der höchsten Spielklasse. Für viele Teams ist das der erste Schritt zurück oder hin zur Spitze.

Im April folgt erstmals ein sogenanntes Season Kickoff Event. Dieses Turnier dient als früher Gradmesser für die Top Teams und vergibt bereits wichtige Punkte für das Six Invitational. Zusätzlich geht es um Startplätze für das erste Major des Jahres und um Preisgeld. Ubisoft betont, dass ein guter Start in die Saison entscheidend für den weiteren Verlauf sein kann.

Zwei Majors und die Einbindung des Esports World Cup

Für 2026 sind zwei große internationale Majors geplant. Diese finden im Mai und im November statt und bilden die sportlichen Höhepunkte des Jahres. Dazwischen wird im August der Esports World Cup fester Bestandteil des Rainbow Six Esports Kalenders.

Der Esports World Cup nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Zwar werden dort größtenteils keine Punkte für das Six Invitational vergeben, doch der Turniersieger erhält einen direkten Startplatz für das wichtigste Event des Jahres. Damit qualifiziert sich erstmals ein Team frühzeitig für das Six Invitational.


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Regionale Ligen werden noch wichtiger

Zwischen Juni und Juli sowie erneut von September bis Oktober finden die regionalen Wettbewerbsphasen statt. In diesen Ligen sammeln Teams kontinuierlich Punkte für die Qualifikation zum Six Invitational. Konstanz über das gesamte Jahr hinweg wird damit zum entscheidenden Faktor.

Im Zuge der Umstrukturierung hat Ubisoft die regionalen Finals gestrichen. Statt einzelner Entscheidungsturniere zählen nun die gesammelten Leistungen über die gesamte Saison hinweg. Die Punktewertung rückt stärker in den Fokus und ersetzt frühere Qualifikationsformate.

Mehr Übersicht für Teams und Fans

Ubisoft verfolgt mit dem neuen System das Ziel, den Wettbewerb für alle Beteiligten verständlicher zu machen. Weniger isolierte Turniere, klarere Übergänge zwischen den einzelnen Stufen und ein nachvollziehbarer Weg von regionalem Spielbetrieb bis zur Weltspitze sollen sowohl Teams als auch Zuschauerinnen und Zuschauern helfen, dem Geschehen besser zu folgen.

Weitere Details zur Saison 2026, darunter Anmeldungen für offene Qualifier der Challenger Series, will Ubisoft im Rahmen des kommenden Six Invitational bekannt geben.

Rainbow Six Siege bleibt damit eines der strukturiertesten Esports Ökosysteme und setzt weiter auf langfristige Planung statt kurzfristiger Turnierformate.

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