Schock in der Fighting-Game-Szene: Riot Games zieht bei 2XKO den Stecker
Damit hat niemand gerechnet! Barely acht Monate nach dem Early-Access-Start stellt Riot Games die aktive Entwicklung des Fighting-Games 2XKO komplett ein. Das Projekt, das 2019 unter dem Namen „Project L“ angekündigt und von der Community mit riesiger Spannung erwartet wurde, scheitert an den ernüchternden Spielerzahlen. Der Publisher zog nun überraschend die Notbremse. Ein gewaltiger Dämpfer für die Prügelspiel-Szene.
Zu wenige Spieler: Riot sieht keine nachhaltige Zukunft
Die Gründe für das plötzliche Aus liegen auf der Hand. Wie der nordamerikanische Publisher bekannt gab, habe man die Entwicklung genau beobachtet. Doch die bittere Realität zeigt: Es blieben einfach nicht genügend Spieler dauerhaft am Ball, um einen nachhaltigen Live-Service-Betrieb auf lange Sicht zu rechtfertigen.
Ganz verschwinden wird der Titel vorerst allerdings nicht. Für die verbleibende Community gibt es immerhin kleine Lichtblicke:
- Server bleiben online: Der Online- und Offline-Spielbetrieb wird auch nach 2026 auf allen Plattformen aufrechterhalten.
- Letzte Champions & Patch: Die angekündigten Charaktere Lux und Samira erscheinen noch. Im Dezember 2026 folgt der finale Bugfix-Patch.
- Volle Rückerstattung: Riot Games erstattet alle Käufe zurück, die bis zum 20. August getätigt wurden, und schaltet sämtliche Champions gratis frei.
Faire Geste an die Community trotz Entwicklungs-Aus
Mit den geplanten Erstattungen und Bündelungen von Kosmetik-Items versucht der Entwickler, den Schaden für die treue Fanbasis abzufedern. Sämtlicher bereits freigeschalteter Content bleibt den Gamern erhalten. Dennoch markiert die Entscheidung das vorzeitige Ende eines der ambitioniertesten eSports-Projekte der letzten Jahre.