In LoL treten Europa und Amerika gerade in einem SoloQ-Duell gegeneinander an – Das sind die Teilnehmer

Noway4U
Noway4U ist einer der Teilnehmer für Europa.

In League of Legends ist mit einem dicken Patch die neue Saison gestartet und damit fangen alle Spieler von Neuem an, die Rangliste zu erklimmen. Für einige geht es dabei nur um den Spaß, andere bauen sich daraus aber auch eine zusätzliche Challenge. Und genau das ist bei 48 Streamern der Fall.

Diese duellieren sich in der Rivality SoloQ Challenge, in der jeweils 24 Spieler aus Europa und Amerika gegeneinander antreten. Das Ziel dabei ist, mindestens den Rang Master zu erreichen und dort dann League Punkte (LP) zu sammeln. Welche Region die meisten LP bis zum 27. Januar sammelt, gewinnt. 

20.000 Euro Preisgeld, doch die sind für viele nur nebensächlich

Der gewinnenden Region winken 20.400 Euro Preisgeld, die dann untereinander aufgeteilt werden. Der Spieler mit den meisten LP bekommt 3.000 Euro und danach geht es gestaffelt nach unten. Selbst der schwächste Spieler der Challenge bekommt zumindest noch 150 Euro. Zudem bekommt der beste Spieler der Verlierer-Region immerhin 1.000 Euro, aber als einziger.

Für die meisten Teilnehmer bei diesem Event dürfe der Preispool jedoch kaum eine Rolle spielen. Sie verdienen mit ihren Streams viel mehr Geld. Und die Rivalität zwischen Europa und Amerika steht eigentlich viel stärker im Fokus. 

Europa gilt als stärker, hat es deshalb aber auch schwerer

Statistisch ist EU West einer der weltweit stärksten SoloQ-Server. Er liegt, je nach Statistik, sogar vor Korea. So schafften es verhältnismäßig viele europäische Spieler schnell auf Challenger und belegen teilweise sogar Rang 1 in der Rangliste in Korea, wenn sie dem Land einen längeren Besuch abgestattet hatten. Ein Beispiel ist Frederik “NoWay” Hinteregger, der knapp 219 Matches brauchte, um Challenger in Korea zu erreichen. Zum Vergleich: Für den Super-Server in China waren es knapp 400. Korea dominiert zwar im Mannschaftssport, aber nicht unbedingt in Bezug auf die SoloQ.

Amerika hingegen ist deutlich schwächer unterwegs. Doch genau das könnte auch ein Vorteil für die Challenge sein. Denn obwohl NoWay, Baus und viele andere europäische Teilnehmer der festen Überzeugung sind, dass sie mechanisch und spielerisch stärker als die NA-Spieler sind, so gleicht sich das in der Hinsicht aus, dass sie gleichzeitig auch gegen stärkere Gegner antreten müssen. Das macht die Challenge auch so spannend.

Alle 48 Teilnehmer der Rivality SoloQ Challenge 

Die folgenden Spieler treten dabei für Europa an:

  • Jankos
  • Drututt
  • Kaos
  • Strey
  • Wakz
  • Ekkosuna
  • Splinter
  • Phantasm
  • Odysseus
  • Alois
  • Natty Natt
  • Febiven
  • Raider
  • Kesha
  • DesperateNasus
  • Spearshot
  • Sinerias
  • Agurin
  • NoWay
  • Thebausffs
  • RBC
  • Reptile
  • Azzapp
  • Booshi

Die NA-Teilnehmer sind:

  • Pobelter 
  • TF Blade
  • Viper 
  • Srtty 
  • Stunt 
  • Pentaless 
  • Sheiden 
  • Tempest 
  • Ninkey 
  • Solarbacca 
  • Dantes 
  • Quante 
  • Yozu 
  • Cupic 
  • Geranimo 
  • Davemon 
  • Emilia 
  • Yukino 
  • Humzh 
  • Tyler1
  • Hiccup 
  • ScrubNoob
  • Nickich 
  • Sanchovies

Stand 9. Januar führt übrigens Amerika – mit zwei zu null. Der nur Pentaless hat es am ersten Tag mit 16 Siegen und 2 Niederlagen direkt auf Master geschafft und sich die ersten 2 LP verdient. Am nächsten dran sind zwei weitere Amerikaner, ehe dann Agurin mit 11 Siegen und 3 Niederlagen auf Platz 4 kommt. Er befindet sich aktuell in Diamant 2. Die schlechteste Winrate hat derzeit Quante mit 5 Siegen und 12 Niederlagen.

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